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Gutenbergplatz 4
93047 Regensburg


Die "Schnupftabakfabrik" ist ein denkmalgeschützter Gebäudekomplex im Herzen von Regensburg. Zwölf Gebäude sind im Laufe der Geschichte zu einem Ensemble zusammengewachsen und sind Teil des von der UNESCO geschützten Weltkulturerbes in Regensburg.

Die Ursprünge reichen weit in das Mittelater zurück. Im 12. bzw. 13. Jahrhundert errichteten zwei vermögende Kaufmannsfamilien (Zant und Neuffer)  nebeneinander ihre Stadtburgen, das Zanthaus (13.Jh.)und das sog. Ingolstetter-Haus (12.Jh.), mit zugehörigen Erweiterungsbauten. Im Bereich des Zanthauses gab es Vorgängerbauwerke, zwei romanische Patrizierburgen, die hochgotisch verändert wurden, mit je einem Wohnturm zur Gesandtenstraße.

Später residierten hier, in der "Gesandtenstraße", auch Fürsten und Herzöge, die Gesandten des immerwährenden Reichstages, z.B. die venezianische Gesandtschaft im Ingolstetter-Haus bzw. Fürst Alexander Ferdinand von Thurn und Taxis (1771) im Zanthaus.

Er verkaufte den Gebäudekomplex an die Brüder Bernard, die dort seit 1812 Schnupftabak produzierten. Die Produktion lief so gut, so dass 1899 das benachbarte Ingolstetter-Haus zugekauft und integriert wurde. Im  20. Jh. wurde die Produktion in den Regensburger Vorort Sinzing verlagert, bis heute.

Nach jahrzehntelangem "Dornröschenschlaf" wurde das Denkmal aufwändig saniert und steht seit 2006 sowohl der Öffentlichkeit als auch privaten Nutzern offen.

In der Nordostecke hat im Februar 2008 ein Museum eröffnet, das "document Schnupftabakfabrik", in dem die Industriegeschichte des Gebäudekomplexes gezeigt wird.

 
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